Es gibt eine Art von Körperuhr, die in Billionen von einzelnen Stoffwechselprozessen besteht, die in jeder einzelnen Zelle stattfinden. Sie steuert unser körperliches uns psychisches Empfinden.
Die innere Zeit muss jedoch immer wieder korrigiert werden, da ein Körperuhr-Tag immer ein wenig länger dauert als 24 Stunden. Diese Korrektur findet über das Sonnenlicht statt, indem morgens und abends die innere jeweils nach- oder vorgestellt wird. Nun kommt es darauf an, um wie lang der eigene Rhythmus ist. Ist er sehr viel länger als 24 Stunden muss jeden Morgen die Körperzeit erheblich weit zurückgestellt werden, man ist vermutlich eher eine Nachteule. Diesen Prozess kann man beeinflussen, indem man sich z.B. morgens bewusst dem Sonnenlicht aussetzt, also bei unverdunkeltem Fenster schläft.

Die Körperzeit wird in unserem Leben fortwährend missachtet. Zeit wird regelmäßig gleichgesetzt mit den wenigen Milimetern, die ein Stäbchen aus Kunststoff an 60 Markierungen vorbeizieht. Oder mit dem Abstand zwischen dem Erscheinen von 10 verschiedenen Symbolen auf einem LED-Plättchen. Doch Zeit ist mehr, als die Uhr anzeigt. Es ist doch schon interessant, wie sehr wir uns unser Wohlergehen von einem kleinen Zeitmesser diktieren lassen. Und noch interessanter wird es, wenn wir uns überlegen, aus welchen Gründen wir den Rhythmus unserer Umgebung einfach übernehmen und nicht auf den eigenen beat hören...
2 Kommentare:
Hmm, sag mal, wie lange dauert es noch bis die Dünenhof-Lieder verschickt werden? Ich hab grad für morgen ne Anfrage, ok, das ist jetzt etwas sehr kurzfristig, aber vielleicht ist es ja noch möglich die zu bekommen.
soviel zu dem Aussterben dieses Blogs...
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